CAN-Bus-Drucksensoren für Mobilhydraulik-Anwendungen sind jetzt endlich auch mit integriertem Y-Verteiler verfügbar: Dies ist ein robuster elektrischer Anschluss, der bestens für die schwierigen Umgebungsbedingungen in Lastwagen, Kränen, Baggern oder anderen landwirtschaftlichen Maschinen geeignet ist.

Bei Drucksensoren in der Mobilhydraulik ist ihre Robustheit und Beständigkeit gegenüber Schmutz, Feuchtigkeit und wirklich rauem Handling ein Schlüsselfaktor, den Entwickler und Bediener bei typischen Off-Road-Fahrzeuge und Maschinen berücksichtigen müssen. Bei der Verwendung von analogen Ausgangssignalen wie DC 0 … 5 V oder 4 … 20 mA kann das Eindringen von Feuchtigkeit, oft verursacht durch schlecht abgedichtete elektrische Anschlüsse, zu fehlerhaften Anzeigen, Sensor-Drift und anderen Konsequenzen führen, die direkt den Messwert beeinflussen.

Bei der Wahl von Drucksensoren mit CAN-Bus und digitaler Übertragung wird diese Auswirkung auf die Daten natürlich eliminiert, und die Integrität der Sensorwerte wird durch ein robustes und abgesichertes digitales Übertragungsprotokoll sichergestellt. Was jedoch leicht übersehen wird ist die Tatsache, dass die elektrischen Anschlüsse auch bei digitaler Übertragung den gleichen schwierigen Bedingungen wie die anderen mobilen Geräte ausgesetzt sind, da Vibrationen, Stöße, Temperaturveränderungen, Schmutz sowie ein raues Handling durch die Bediener nunmal zum Alltag gehören.

CAN-Bus-Topologie

Abb. 1: Ein fehlerhafter Anschluss in einer typischen linearen CAN-Bus-Topologie führt bestenfalls nur zum Ausfall eines Geräts – kann aber auch zum Ausfall des gesamten Bus führen.

Das Problem
Die Kommunikation kann komplett ausfallen – und in der typischen Lineartopologie eines CAN-Bussystems kann die gesamte Leitung zusammenbrechen, wenn nur an einem Anschluss ein Fehler auftritt, sodass sämtliche Funktionselemente eines Busstrangs nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

T-Stück

Abb. 2: Das traditionelle T-Stück funktioniert natürlich gut im Labor – den rauen Umgebungsbedingungen, denen Betriebsmittel in der Mobilhydraulik teilweise ausgesetzt sind, kann es jedoch nur bedingt standhalten.

Das T-Stück
Das traditionelle T-Stück ist nicht nur teuer, sondern es bietet auch nicht genügend mechanische Beständigkeit, um in der rauen Welt der Mobilhydraulik-Anwendungen zu bestehen. Der direkte Einbau in das Gehäuse des Sensors bietet eine extrem hohe Zuverlässigkeit, ermöglicht die Verwendung von Standard-M12-Anschlusskabeln und ist zudem auch eine wirtschaftlich interessante Lösung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis
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