Hallo zusammen bzw. „cześć wam“,
Ihr habt sicherlich bereits den Blogbeitrag von Tobias zu seinem zweiwöchigen Auslandsaufenthalt in Indien gelesen. Selina (Duale Studentin „Wirtschaftsingenieurwesen“ bei KSR KUEBLER) und ich bekamen versetzt die Möglichkeit einen Teil unseres Praxissemesters in der Super Gauge Factory zu verbringen. Was wir während der Zeit in der Niederlassung in Polen erlebt haben und welche Ausflüge wir gemacht haben, erzähle ich Euch heute:

Zur Vorbereitung auf unseren Aufenthalt in Polen lernten Selina und ich die Prozesse sowie Abläufe im Zusammenhang mit Lager bzw. Logistik in den verschiedenen Abteilungen in Klingenberg kennen. Somit reisten wir mit zahlreichen Eindrücken in die Niederlassung. Für mich startete die neunwöchige Reise am 9. Mai am Frankfurter Flughafen. Nach weniger als zwei Stunden landete der Flieger in der polnischen Hauptstadt Warszawa, von wo aus einige weitere WIKA-Mitarbeiter und ich nach Włocławek gefahren wurden. Zunächst wurde ich den Mitarbeitern in der Niederlassung vorgestellt und gleich im Anschluss wurde mir der Fertigungsbereich gezeigt. Für die ersten zwei Wochen bekam ich einen Einarbeitungsplan, um die verschiedenen Bereiche und Prozesse kennenzulernen. Parallel startete ich mit den ersten Überlegungen zu den Projekten im Bereich Logistik in der SGF.

Vor dem Haupteingang der SGF

Selina und ich vor dem Haupteingang der SGF

Das erste Projekt beschäftigte sich mit der Optimierung des gesamten Logistikprozesses in der Vorfertigung. Dieser beginnt beim Abladen des LKWs mit dem Rohmaterial und endet mit der Einlagerung bzw. dem Versand des bearbeiteten Materials. In diesem Zusammenhang betrachteten wir auch die Lagerung des Stangenmaterials für die Federträger, sowie die Abholung derselbigen. Um Optimierungsvorschläge liefern zu können, dokumentierte ich zunächst die Ist-Situation und zeigte anschließend das Verbesserungspotential auf. Ähnlich gingen wir auch beim zweiten Projekt vor: Die Aufgabe bestand darin, den Material- und Mitarbeiterfluss im Bereich der Federträger zu veranschaulichen, zu analysieren sowie Optimierungmöglichkeiten aufzuzeigen.

Golfen bei nicht allzu schönem Wetter

Golfen bei nicht allzu schönem Wetter

Nach Feierabend und an den Wochenenden versuchten wir so viele Eindrücke wie möglich von Polen zu sammeln und mitzunehmen. Mein erster Ausflug ging auf die Marienburg in Malbork sowie anschließend nach Toruń und Gdańsk. Außerdem durfte eine Golfrunde auf dem schönen Platz vom Sierra Golf Club in Wejherowo nicht fehlen.

Da Sightseeingtouren zu zweit mehr Spaß machen, versuchten wir an den drei Wochenenden, die wir zusammen in Polen verbrachten, so viel wie möglich von Land und Leuten zu sehen.

Zunächst fuhren wir mit dem Bus nach Warszawa, in die Hauptstadt Polens. Dort waren wir insbesondere von der schönen Altstadt und den Restaurants bzw. Bars begeistert. Außerdem fuhren wir mit dem Zug ins 220 km entfernte Gdańsk und besuchten unter anderem das Stadion Energa Gdańsk, welches auch als Bernstein-Stadion bezeichnet wird. Im Zentrum der Stadt hatten wir nach 402 Stufen eine Plattform der Marienkirche erreicht, von der man einen tollen Blick über Gdańsk genießen kann. Von dort fuhren wir mit der Fähre auf die Halbinsel Hel und genossen das wunderschöne Wetter am Strand. Mit Sonnenbrand kamen wir abends in Sopot (ebenfalls an der Ostseeküste) an. Dort stiegen wir am nächsten Tag auf einen Leuchtturm und hatten eine tolle Aussicht über die Stadt. Für das letzte gemeinsame Wochenende planten wir einen Ausflug nach Toruń, eine Stadt mit einer wunderschönen Altstadt, die nur eine Autostunde von Włocławek entfernt ist.

Kanutour in Tleń

Kanutour in Tleń

Ein Highlight meines Aufenthalts war der Ausflug mit dem Logistikteam. In dem Dorf Tleń machten wir eine Kanutour und grillten im Anschluss. 

Aber nicht nur die bekannten Städte Polens haben schöne Plätze zu bieten, auch in Włocławek kann man beispielsweise an einem sonnigen Abend den Tag an der Weichsel oder in einem der Restaurants und Biergärten ausklingen lassen. Außerdem gibt es in Włocławek einige Badeseen, an denen man die Seele baumeln lassen kann.

Wir haben die Zeit in der SGF sehr genossen und denken stets mit einem Lächeln im Gesicht an den Auslandsaufenthalt zurück. Hiermit möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei unseren polnischen und deutschen Kollegen bedanken, die diese Zeit für uns unvergesslich gemacht haben. Bardzo dziękuję za tą możliwość!

Viele Grüße – „serdecznie pozdrawiam“
Laura



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