Möchte man den Füllstand einer Flüssigkeit wie z. B. Wasser oder Öl messen, kann man das indirekt über den hydrostatischen Druck der Flüssigkeitssäule tun. Denn der hydrostatische Druck unter einer ruhenden Flüssigkeitssäule nimmt proportional mit der Höhe der Flüssigkeitssäule zu.

So ist z. B. der Druck in einem Wassertank mit jedem Meter Wassertiefe um ca. 100 mbar höher als der Druck an der Wasseroberfläche. Um den hydrostatischen Druck zu messen, wurden speziell zu diesem Zweck sogenannte Tauch- oder Pegelsonden entwickelt. Tauch- oder Pegelsonden sind Druckmessgeräte, die in eine Flüssigkeit (ein-)getaucht werden um den am Boden des Tanks herrschenden Druck zu messen. Eine Alternative dazu ist es, ein konventionelles Druckmessgerät möglichst nahe am Boden des Tanks von außen einzuschrauben. Auch so lässt sich leicht der dort herrschende hydrostatische Druck- und daraus abgeleitet der Füllstand bzw. der Inhalt eines Tanks ermitteln.

Mehr zu diesem Thema kann in diesem Büchlein nachgelesen werden:
Quellenangabe:
Eugen Gaßmann und Anna Gries: Elektronische Druckmesstechnik, Grundlagen, Anwendungen und Geräteauswahl; Süddeutscher Verlag onpact GmbH; München 2009 (ISBN 978-3-937889-95-5; Band 323 aus der Reihe „Die Bibliothek der Technik“).

Hinweis
Weitere Information zu unseren Pegelsonden erhalten Sie auf der WIKA-Webseite.

Informationen zu den Pegelsonden LS-10 (Standard) oder LH-20 (High-Performance):

 

 


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer
(in englischer Sprache)
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