Ein wesentlicher Grund für den Einsatz von Drucksensoren mit CANopen Schnittstelle gegenüber herkömmlichen analogen Sensoren ist der geringere Verdrahtungsaufwand und die höhere Zuverlässigkeit der Signalübertragung.

Daten und Versorgungsleitung sind beim CAN-Bus in einem geschirmten CAN-Kabel zusammengefasst und werden von einem Busteilnehmer zum nächsten weitergeführt, d. h. der Bus ist wirklich eine „Kette“ von CAN-Bus-Teilnehmern. Als Folge muss also jeder Busteilnehmer über zwei elektrische Steckverbinder verfügen. Für Sensoren im industriellen Umfeld ist dafür der M12x1 Stecker der am meisten verwendete Steckverbinder.

Die elektrische Verbindung ins Gerät geschieht entweder über ein Gerätekonzept mit externen T-Stück (siehe Bild rechts) oder über direkt ins Gerät integrierte Y-Verteiler (siehe Bild links).

Ein im Messgerät integrierter Y-Verteiler bietet den großen Vorteil, wesentlich robuster (EMV-Einflüsse, Schock- und Vibrationsbelastung) und deutlich kompakter (Baulänge) zu sein.

Vergleichen Sie selbst die beiden verfügbaren Ausführungen beim WIKA D-20-9 Drucksensor in der Abbildung.

Integrierter und externer M12 Y-Verteiler im Vergleich: deutlich kompakter und robuster

Wo der CAN-Bus wie und warum eingesetzt wird, finden Sie im Fachartikel
CANopen  Drucksensoren in Prüfstandstechnik und Mobilhydraulik.“
Weitere Details zum CANopen Standard finden Sie auf der Homepage der CAN in Automation Nutzerorganisation.



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