Hallo zusammen,

Christopher, der an der FH Aschaffenburg Internationales technisches Vertriebsmanagement studiert, verbrachte sein Auslandssemester bei WIKA in Kanada. Was er dort alles erleben durfte, berichtet er Euch selbst:

Da ein Auslandspraktikum ein fester Bestandteil meines Studiums Internationales technisches Vertriebsmanagement ist und zugleich das Highlight darstellt, war ich begeistert, als ich von WIKA die Zusage bekam 18 Wochen in unserer Niederlassung in Edmonton, Kanada verbringen zu dürfen.

Anfang August war es dann soweit und ich erreichte nach insgesamt 13 Stunden Flugzeit – zwar erschöpft aber voller Vorfreude – Edmonton. Edmonton hat gegenüber Deutschland acht Stunden Zeitverschiebung und liegt in der kanadischen Provinz Alberta, die für ihre weite Prärielandschaft aber auch für ihre riesigen Ölvorkommen bekannt ist. Diese sind zugleich der Grund, weshalb das Lohn- und Gehaltsniveau sowie die Lebenshaltungskosten hier im Vergleich zum Landesdurchschnitt wesentlich höher sind.

In dem mit nur ca. 200 Mitarbeitern deutlich kleineren WIKA-Werk sorgten meine kanadischen Kollegen gleich zu Beginn mit ihrer netten und freundlichen Art dafür, dass ich mich von Anfang an sehr schnell wohlfühlte. Somit konnte ich direkt mit meiner Aufgabe starten. Mein Projekt bei WIKA Kanada bestand darin, die sogenannte „Transaction Platform“ kurz TP zu pflegen. Bei der TP handelt es sich um ein Software Tool, das von vielen WIKA-Niederlassungen genutzt wird, um zentral auf Kosten, Preise und Lieferzeiten zugreifen zu können und diese untereinander auszutauschen. Ich musste sicherstellen, dass alle Informationen die den kanadischen Kollegen von der TP angezeigt wurden, auch korrekt und verlässlich waren. So arbeitete ich bei diesem Projekt auch eng mit den Kollegen aus Deutschland, den Vereinigten Staaten und der Schweiz zusammen, was meine Arbeit darüber hinaus abwechslungsreich und herausfordernd gestaltete.

Aber frei nach der Redensart „All work and no play makes Jack a dull boy“ nutzte ich auch meine freie Zeit abseits der Arbeit intensiv. So habe ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, die nahen kanadischen Rocky Mountains mit den beiden bekannten Nationalparks Banff und Jasper zu besuchen. Diese einzigartige Landschaft, die ich sowohl im Sommer aber auch im schneebedeckten Winter bestaunen konnte, war mit all den gigantischen Bergen, türkisfarbenen Seen, riesigen Gletschern und atemberaubenden Canyons unglaublich faszinierend. Das dazugehörige Wildlife, das sich mit Bären, Elchen und Wölfen grundlegend von unserer deutschen Tierwelt unterscheidet, verstärkte diesen Eindruck. Darüber hinaus besuchte ich neben zwei Football- und zwei NHL-Eishockeyspielen der Edmonton Oilers auch die Canadian Rodeo Finals, die mit mehr als sieben verschiedenen Disziplinen weitaus mehr als nur das klassische Bull Riding zu bieten hatten. Zusätzlich verbrachte ich ein Wochenende in Vancouver, welches dank der Pazifikküste auf der einen und den Bergen der Rocky Mountains auf der anderen Seite eine einzigartige Lage hat. Ein weiteres Highlight war das Tontaubenschießen mit Arbeitskollegen mitten in der freien Natur, was in Deutschland so undenkbar gewesen wäre.

So verging meine Zeit wie im Flug und als es Anfang Dezember bei -28°C Abschied nehmen hieß, verließ ich Kanada mit der Gewissheit, in dieses schöne Land nochmal zurückzukehren.

Insgesamt war dieser Auslandsaufenthalt sowohl in fachlicher aber auch in persönlicher Hinsicht eine großartige Erfahrung für mich, wofür ich WIKA sehr dankbar bin. Ich empfinde es nach wie vor als ein großes Privileg eine solche Chance bekommen zu haben.

Um meine Eindrücke mit Euch teilen zu können, habe ich ein paar Bilder zusammengestellt.

Grüße
Christopher



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