Markus und Lars in China

Hallo zusammen,
im vierten Semester ihres Studiums, bekamen Markus und Lars die Chance in China zu leben und bei WIKA China zu arbeiten. Was sie während ihres 12-wöchigen Auslandsaufenthaltes alles erlebt haben, erzählt Euch nun Markus:

Während unseres dualen Studiums bekamen Lars und ich die Chance, für 12 Wochen bei WIKA China in Suzhou zu arbeiten. Mitte April 2018 machten wir uns auf die Reise in die Stadt mit über 10 Millionen Einwohnern. Da wir beide vorher noch nie in Asien waren, wurde uns am ersten Abend das Essen mit Stäbchen gezeigt. Anfangs war es etwas ungewohnt für uns, aber nach kurzer Zeit dann keine Herausforderung mehr.

Am nächsten Tag konnten wir nach einer Betriebsführung mit unserer Arbeit starten. Wir beide waren in der Abteilung WEgrid-Solutions eingesetzt. Lars – dualer Student der Mechatronik – hatte in einem internationalen Entwicklungsprojekt die Aufgabe, verschiedene SF6-Gas-Anzeigegeräte zu analysieren und eine Marktanalyse durchzuführen. Als angehender Elektrotechniker analysierte ich die dortige Kabelkonfektionierung für den GDM-63 und erstellte ein Konzept, um diese zu automatisieren.

Suzhou, besonders die Altstadt, ist von vielen Wasserkanälen durchzogen und wird deshalb auch Venedig des Ostens genannt. Wir mussten allerdings nicht mit dem Boot zur Arbeit fahren, sondern konnten den Bus oder das Fahrrad für die drei Kilometer lange Strecke nehmen. In der Niederlassung gab es einen freiwilligen Englischkurs. Durch die Teilnahme an diesem lernten wir die chinesische Kultur näher kennen, so zum Beispiel, wie ein typisches chinesisches Frühstück aussieht. Ebenso konnten wir unseren chinesischen Kollegen mehr über Deutschland erzählen.

Essen mit unseren chinesischen Kollegen

In unserer Freizeit unternahmen wir viel mit den chinesischen Arbeitskollegen, seien es sportliche Aktivitäten, wie Badminton und Basketball, oder Ausflüge in der Umgebung. Beispielsweise besichtigten wir eine Obstplantage auf einer Insel, welche im drittgrößten Frischwassersee Chinas liegt. Nach der Besichtigung konnten wir die frischen Spezialitäten aus dem sogenannten Taihu-See genießen. Generell war die Küche in Suzhou sehr vielfältig. Beim „Hotpot“-Essen, welches auch chinesisches Fondue genannt wird, werden die rohen Zutaten direkt am Tisch in einer scharfen oder neutralen Brühe gekocht – sehr lecker!

An einem verlängerten Wochenende nutzten wir die Gelegenheit Peking, inklusive der Chinesischen Mauer, zu besichtigen. Des Weiteren schauten wir uns die Megametropole Shanghai mit über 24 Millionen Einwohnern an. Dimensionen die man sich in Deutschland – wie so vieles andere – eigentlich gar nicht vorstellen kann.

Nach zwölf Wochen ging es dann auch schon wieder zurück nach Klingenberg. Wir sind beide froh, dass wir diese Erfahrung machen durften und danken allen Kolleginnen und Kollegen für die großartige Unterstützung.

Gruß
Markus



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