WIKA hat das Innovationszentrum in Klingenberg mit einem Festakt eröffnet. Das neue Gebäude manifestiert die Hoffnungen der Unternehmensgruppe für die Zukunft und bricht dabei mit seiner offenen Architektur sowie neuen High-Tech-Labors zu neuen Horizonten auf.

300 Gäste waren zur Eröffnung eingeladen, darunter auch der bayerische Ministerpräsident sowie weitere Vertreter aus Politik und Verbänden. Ferner kamen Kunden von WIKA und Beschäftigte, die diese betreuten hinzu. Die eingeladenen 30 dienstältesten Beschäftigten standen für langwährenden Unternehmenserfolg, die Ausbildungsabsolventen aus 2021 indes für die Zukunft.

Mit WIKA-Entwicklungen die Herausforderungen der Zukunft meistern

Alexander Wiegand begrüßte die Gäste mit hoffnungsvollen Worten. Denn unter anderem dank rechtzeitiger Bevorratung erfreut sich WIKA auch im Zeitalter der Digitalisierung und knapper Ressourcen einer derzeit dynamischen Geschäftsentwicklung. „Messgeräte, Sensoren und Transmitter sind nach wie vor ein stark wachsender Markt“, so der CEO. Die „Herausforderungen der Zukunft wie Dekarbonisierung oder der demographische Wandel werden sich nur mit robuster, zuverlässiger Messtechnik und Sensorik lösen lassen“. Von diesem attraktiven Markt wolle sich WIKA auch in Zukunft ein angemessenes Stück abschneiden. Dazu trage das neue Innovationszentrum bei, „wo Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden, mit denen wir unseren Kunden helfen und die Herausforderungen der Zukunft meistern“, so Alexander Wiegand.

Auf eine Reise „Aus dem All in den Alltag“ nahm Prof. Dr. Klaus Schilling, Professor für Robotik sowie Telematik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, in seiner Keynote die Gäste im Innovationszentrum mit. Er schilderte die Entwicklung von Netzen aus Kleinstsatelliten, die für die Industrie 4.0 bedeutend sind, weil sie schnelles Internet an jedem Ort ermöglichen und somit ideal für die digitale Vernetzung von Geräten geeignet seien. Zur Anschauung hatte er einen solchen Satelliten sogar dabei.

„Tanz der Moleküle“ im Innovationszentrum

Am Nachmittag traf im „Tanz der Moleküle“ klassische Musik auf Naturwissenschaft – eine außergewöhnliche, ineinandergreifende Kombination. Während das Chemiker-Duo Dr. Roland Full und Dr. Werner Ruf mit Petrischalen-Experimenten Farben und Formen entstehen ließ und groß projizierte, platzierten sich Anna Luisa Kramb und David Marquard im Violinen-Duo direkt davor und brachten Musik von Mozart bis Prokofiew zur Aufführung. Die Melange aus Chemie und Musik beflügelte die Fantasie – der Aufbruch zu neuen Horizonten schien dabei greifbar.

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder sprach anschließend zum Publikum. Er bekannte sich dabei als Franke zur Region Untermain, die „das Herz Europas“ darstelle. WIKA sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie aus einem traditionellen Unternehmen auch bei dieser Größe durch Innovation immer wieder eine Art Start-up entstehe.

Aus- und Einblicke im Video und bei Führungen

Zwei Videos rahmten die Feier ein. Der Intro-Film zeigte die Bauphase des Innovationszentrums in einem spektakulären Zeitraffer sowie Interviews zu den Herausforderungen während des Baus, zu Nachhaltigkeitsaspekten des neuen Gebäudes sowie dessen Bedeutung für die Region. Das Closing-Video hingegen warf einen vielversprechenden Blick in die Zukunft. Per Video-Botschaft kamen darüber hinaus Grüße aus den Weltregionen an, in denen WIKA tätig ist. Im Anschluss an den Festakt gab es für interessierte Gäste zudem noch Führungen durch das Innovationszentrum. Viele Kolleginnen und Kollegen trugen zum Gelingen dieser bereits ab 2020 geplanten Veranstaltung bei, diesen gilt dafür ein großes Dankeschön.

Hinweis
Mit dem Festakt holte WIKA außerdem die wegen der Pandemie um ein Jahr verschobene Feier zum 75-jährigen Bestehen des Unternehmens offiziell nach. Erfahren Sie Wissenswertes zur 75-jährigen Geschichte oder aber über das heutige Unternehmen.

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Erhalten Sie im folgenden Video weitere Einblicke zu unserem Innovationszentrum.



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