WIKA nahm Investitionen in Indien vor.

Mit Investitionen in Indien hat WIKA seine Position auf dem Subkontinent gestärkt. Deren Zweck ist jedoch nicht allein mit dem regionalen Markt verknüpft: Die dortigen Niederlassungen beliefern in zunehmenden Maß auch Unternehmungen der WIKA Gruppe.

Neues Werk in Ghaziabad 

In Ghaziabad bei Neu-Delhi hat WIKA eine hochmoderne und -effiziente Produktionsstätte gebaut (Foto oben). Dort fertigen etwa 250 Beschäftigte unterschiedliche Produkte wie Schalter, Transmitter und Balgensysteme. Hinzu kommen Gerätekomponenten, beispielsweise Gehäuse, Ringe und Bimetall-Module. Zur Fabrik gehört außerdem ein NABL-akkreditiertes Kalibrierlabor für die Messgrößen Druck und Temperatur. 

Besichtigung der neuen Montagelinien in Pune.

Am Standort Pune nahm WIKA neue Fertigungslinien für Manometer-Zubehör in Betrieb.

Fertigungskapazitäten ausgebaut

Der Bedarf an Manometer-Zubehör ist groß. Der Standort Pune hat deshalb zwei neue Fertigungslinien für dieses Produktsegment in Betrieb genommen. Beide Linien sind nach dem Lean-Konzept gemäß der One-Piece-Flow-Methodik konzipiert. Sie können flexibel gefahren werden, um Überdruckschutzvorrichtungen, Drosseln, Hähne und Adapter herzustellen. 

Für das Ziel einer schlanken Organisation hat WIKA Indien ebenfalls in Pune einen Lean-Six-Sigma-Raum eingerichtet. Darin kann die LSS-Leistung aller vier indischen WIKA-Standorte nachvollzogen werden. Das dafür nötige Instrumentarium besteht aus MDI-Board, Projekttracker und Schulungskalender. Der LSS-Raum enthält zudem eine kleine Bibliothek zum Themenkomplex Kaizen/Lean/Six Sigma.

Ein Durchflusslabor zählt zu den Investitionen in Indien.

Besichtigung des Durchflusslabors für den neuen Schalter (vorn) in Chennai.


Zu den Investitionen in Indien gehört auch ein Durchflusslabor

Die Investitionen in Indien umfassen außerdem ein Durchflusslabor bei Switzer in Chennai. Dort werden künftig Durchflussschalter für Sprinkleranlagen hergestellt. Ein funktionsübergreifendes Team schuf die Voraussetzungen, ein solches Produkt mit internationalen Zulassungen (UL und FM) auf den Markt zu bringen. Das Projekt erhielt den Namen Fire Sprinkler Flow Detector (FSFD): Das Gerät erkennt den Wasserfluss in einem Sprinklersystem nach dessen Auslösung und setzt ein entsprechendes Alarmsignal ab. In Hochhäusern ist potenziell mindestens ein Durchflussschalter pro Etage erforderlich.

Zielgruppe für Typ FSFD sind Bauconsulting-Firmen, Systemintegratoren und OEM-Unternehmen, die im Bereich Brandschutz/Brandbekämpfung tätig sind. Zur Vermarktung hat WIKA bereits damit begonnen, sich mit dem Schalter in die Listen zugelassener Lieferanten von Bauconsultingfirmen eintragen zu lassen. 

Hinweis
Weitere Informationen zu WIKA Indien erhalten Sie auf der WIKA-Webseite. Dort finden Sie auch einen Überblick über Durchflussschalter sowie Manometer und Zubehör. Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

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