In Europa müssen Anlagen oder Maschinen, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, die Richtlinie 94/9/EG ATEX erfüllen. Daher dürfen Drucksensoren oder andere Messgeräte, die nach ATEX zugelassen sind, sofern sie die Schutzart Eigensicherheit nutzen, nur in Verbindung mit einer ATEX zugelassenen Barriere eingesetzt werden.

Wie finde ich nun eine passende Barriere für den von mir eingesetzten Drucksensor?

Zunächst muss sichergestellt werden, dass die Barriere den „Nachweis der Eigensicherheit“ erfüllt.

Diese Vorraussetzung erlaubt den sicheren Betrieb dieser gewählten Kombination aus Drucksensor und Barriere.

Neben dem sicheren Betrieb ist aber selbstverständlich auch die Funktion der gewählten Kombination wichtig, was jedoch seitens der ATEX Richtlinie nicht berücksichtigt wird. Grundsätzlich kann durch die Beantwortung von fünf Fragen eine passende Barriere für Ihren Drucksensor ausgewählt werden:

  1. Welches Eingangssignal soll die Barriere verarbeiten? (Ausgangssignal des Drucksensors) (siehe Blogartikelreihe „Analoge Ausgangssignale“)
  2. Welches Ausgangssignal soll die Barriere bereitstellen? (Eingangssignal Ihrer SPS)
  3. Welche Versorgungsspannung stellen Sie der Barriere zur Verfügung? (DC 24 V, AC 115 V, AC 230 V, …)
  4. Sollen Eingangs- und Ausgangsseite der Barriere aktiv oder passiv sein? (siehe Blogartikel „Elektrische Schaltung von Drucksensoren„)
  5. Ist der Nachweis der Eigensicherheit erfüllt? (siehe Blogartikel „Nachweis der Eigensicherheit eines ATEX zugelassenen Drucksensors„)

Unser technischer Support berät Sie gerne bei der Auswahl einer passenden eigensicheren Barriere für die von WIKA erhältlichen Ex-Drucksensoren z. B. Typen IPT-10, IS-20 und IL-10.

Informationen zum eigensicheren Druckmessumformer IS-20:

 

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