Füllstandssensor

Sucht man einen Füllstandssensor, kann einen schnell die riesige Auswahl überfordern. Ein Füllstandssensor zur Grenzstandsdetektion oder kontinuierlichen Messung ist in vielfältigen Technologien und Ausführungsvarianten bestellbar. Doch wie finde ich den richtigen Füllstandssensor für meine Anwendung?

Möchte man einen Füllstandssensor wählen, so ist das wichtigste Auswahlkriterium die elektrische Ausgangsfunktion. Will man einen Grenzstand, z. B. Trockenlauf (leer) oder Überfüllung (voll), in einem Tank überwachen, dann sollte der Füllstandssensor tatsächlich ein Füllstandsschalter sein. Ist es jedoch wichtig den Inhalt eines Tank vollständig zu überwachen (z. B. 0 … 100 % Füllstand), so benötigt man eine kontinuierliche Messung (= Füllstandssensor).

Die Unterscheidung zwischen Füllstandssensor und Füllstandsschalter führt automatisch zu einem Ausschluss vieler Technologien, wenn man die ökonomischste Lösung sucht. Ein Füllstandssensor kann zwar mit einer kombinierten Elektronik sowohl ein Analogsignal als auch Schaltsignale kommunizieren, ist die Applikation jedoch nur eine Grenzstandsmessung, ist ein reiner Füllstandsschalter immer die günstigere Lösung.

Die Wahl der geeignetsten Messtechnik für Füllstandssensoren

Füllstandssensor

Kontinuierliche Messung mit Schwimmer

Füllstandssensoren verfügen in der Regel über kontinuierliche Analogausgangssignale, wie 4 … 20 mA oder 0 … 10 V, die eine genaue Messung des Füllstandes und dessen Veränderung erlauben. Die Sensoren können auf Basis vielfältiger Messtechnologien wie Magnetostriktion, Reed-Kettentechnik, Hydrostatik, Ultraschall, Radar, u. v. m. basieren, deren Auswahl sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden.

Füllstandsschalter

Punktmessung mit optoelektronischem Füllstandsschalter

Füllstandsschalter bieten in klassischer Bauform als Schwimmerschalter einen mechanischen Schaltkontakt, in elektronischer Ausführung in der Regel einen PNP- oder NPN-Transistorausgang. Auch im Bereich der Schalter existieren vielfältigste Technologien wie Reedkontakttechnik, Optoelektronik, Konduktivität, Vibronik, u. v. m..


Jede dieser Technologien hat Vor- und Nachteile, sowie komplexe anwendungsspezifische Einschränkungen, wie Leitfähigkeit, Dielektrizität, Dichte, Verschmutzung, Farbe, Druckfestigkeit, u. v. m.. Eine verlässliche Aussage, welche Technologie bestgeeignet oder in einem bestimmten Applikationsumfeld einsetzbar ist, kann nur nach gründlicher Prüfung und oftmals auch abschließendem Test in der Anlage unter realen Applikationsparametern erfolgen.

Hinweis
WIKA bietet Ihnen eine sehr breite Auswahl an Füllstandsmessgeräten. Weitere Informationen zu optoelektronischen Schaltern, Pegelsonden, Schwimmerschaltern und weiteren Instrumenten finden Sie auf der WIKA-Webseite. Videos zu den Funktionsweisen der einzelnen Messprinzipien finden Sie (in englischer Sprache) in unserem YouTube-Kanal. Gerne berät Sie Ihr Ansprechpartner zur Auswahl der bestgeeigneten Produktlösung.



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