Hydrostatische Füllstandsmessung

Hydrostatische Drucksensoren gewinnen durch ihre einfache Anwendung und schnelle Inbetriebnahme weiterhin an Popularität in der kontinuierlichen Füllstandsmessung. Aber „wie funktioniert die hydrostatische Füllstandsmessung“ bzw. „was versteht man unter dem hydrostatischen Druck“ und wie kann ich mit diesem Messprinzip meinen Füllstand zuverlässig messen?

Füllstandssensoren auf Basis der hydrostatischen Druckmessung messen grundsätzlich den Füllstand bzw. die Füllhöhe in einem Behälter nach folgendem Prinzip:

Eine Flüssigkeit bewirkt durch ihre spezifische Dichte und die Schwerkraft eine entsprechend der Füllhöhe ansteigende Gewichtskraft. Diese proportional zur Füllhöhe ansteigende Gewichtskraft nennt man Flüssigkeitssäule.

Wählt man also einen hydrostatischen Drucksensor, z. B. eine Pegelsonde/Tauchsonde Typ LH-20 zur Messung des Füllstandes, so misst dieser die höhenabhängig auf ihn wirkende Gewichtskraft der Flüssigkeitssäule als hydrostatischen Druck.

Aus dem gemessenen hydrostatischen Druck und der Dichte des Füllgutes kann nun die Füllhöhe des Behälters berechnet werden.

Die hydrostatische Füllstandsmessung erfreut sich seit Jahren einer hohen Beliebtheit und stellt die mit Abstand häufigste Form der elektrischen Füllstandsmessung dar. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Zuverlässigkeit und den sehr geringen Installationsaufwand aus. Aus diesem Grund gilt die hydrostatische Füllstandsmessung unter Praktikern als besonders einfach und robust.

Hier erfahren Sie mehr über die Anwendungen der Pegelsonden/Tauchsonden von WIKA.

 

Informationen zu den Pegelsonden LS-10 (Standard) oder LH-20 (High-Performance):

 

 

 

 


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer
(in englischer Sprache)
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